2-seen-lauf (25,6) - gebirgstälerlauf   -   2-seen-lauf (12,5)  -   ehrenberg-challenge

2-seen-lauf tannheim 2008 25,6 km
[and][06-2008]

diesmal die lange strecke! bedingt durch ideale 10°c und einen etwas hektischen start geh ich das ganze ungewohnt schnell an. ich steh noch nicht so recht im startblock, als wohl auch schon der start stattfindet, zumindest fangen alle läufer um mich herum an zu laufen. selbst meine uhr kann ich erst bei kilometer 1 starten.
die ersten 12 km sind identisch mit der kurzstrecke (siehe bericht vom letzten jahr).
von tannheim das tal hinein zum vilsalpsee, diesen umrunden und wieder zurück nach tannheim. die kurzstrecke zweigt dann links bergab zum ziel hin ab, während wir gleich wieder deftig bergauf steigen um die lifttrasse der neunerköpfle-bahn zu queren. mit blick hinab in den zielbereich geht es durch die 13 km marke mit
zeitnahme.
super! das sieht nach einer spitzenzeit aus. wenn es so weitergeht.
aber schon auf den folgenden kupierten 2 km querung zum haldensee bereue ich mein hohes anfangstempo! auf unserer tippseite steht so passend: " es ist nicht entscheidend wie schnell man auf den ersten 10 km ist, sondern wieviel zeit man auf den letzten 10 km verliert". hätte ich mal besser vor dem rennen nachgelesen. das wird noch ein zäher lauf werden. der weg zieht sich oberhalb der bundesstrasse wellig auf schotter dahin. kurz vor dem see eine weitere verpflegung. und dann endlich am haldensee! weiter am rechten ufer. der weg ist schön und wie von selbst komme ich wieder in einen leichten, lockeren lauf, vorbei die schlechten und bremsenden gedanken von vorhin.
auch gut: ich fange langsam an, die horde, die mich vorhin überrollt hat, langsam aber stetig wieder einzufangen. am ende des sees folgt noch ein wiesenpfad. das macht spass und motiviert. und schon geht es zwischen see und strasse endlich richtung ziel zurück nach tannheim. eigentlich ist recht wenig verkehr, trotzdem hängen die abgase schwer in der luft. ich pumpe mir ordentlich mofagestank in die lungen. ärgerlich.
in haldensee durchlaufen wir einen "zwischen"-zielbogen mit namentlicher nennung! toller aufwand. nur leider wenig leute hier am ort.

nochmals verpflegen. die stationen kommen gegen ende in immer kürzerern abständen und halten neben früchten auch iso und cola vor.
den rest der verbleibenden strecke laufen wir auf dem asphaltierten radweg. jetzt noch ein knackiger, aber zum glück recht kurzer anstieg am ortsausgang. trotzdem bin ich danach erst einmal ausgelaugt und verliere die lust. als mich dann eine läuferin einholt, die ich bereits am beginn des haldensees als "abgehakt" eingestuft hatte, wache ich auf. laufen! nicht trödeln! wir laufen ein stück gemeinsam, dann ist auch schon bald der zielbereich zu sehen. wir werden aber noch ein zweitesmal daran vorbeilaufen, um ein kleines stück weiter die strasse zu unterqueren und die letzten meter durch tannheim hindurch hinter uns zu bringen . das ärgert mich, jedoch kann ich das jetzt in energie umsetzen und schaffe nochmals schnelle 1500m. ankunft mit zielspurt.
schön, aber auf der langen strecke hart. die kleinen höhenmeter machen sich gegen ende sehr bemerkbar.


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gebirgstäler hm oberstdorf 2007

[and][05-2007]


startnummern abholen direkt im kurhaus, danach im pulk noch etwas einlaufen. das ortszentrum ist voll von läufern. um 10:20 uhr gehen die frauen an den start. erst eine runde um den kurpark, um dann unter den anfeuerungen der männer den ort richtung nebelhornbahn zu verlassen. dann ist auch schon zeit für die männer in den startblock zu gehen.
wir starten 15 minuten später. so sollen die ersten männer zeitgleich mit den ersten frauen im ziel ankommen.
nach der ortsstrasse geht es unmittelbar vor der trettachbrücke rechts in einen wanderweg zum moorweiher hoch. das ist gleich der erste recht steile anstieg. weiter durch den wald wellig bergauf, am golfplatz vorbei. kurz vor der ersten verpflegungsstelle am burgstall treffen wir auf eine asphaltierte fahrstrasse und folgen ihr weiter taleinwärts. der weg steigt gemässigt aber stetig bergan. ab dem erholungsheim christlesee dann geschottert weiter ins trettachtal.
wir überqueren die trettach und sehen ab spielmannsau schon die schnelleren läufer entgegenkommen. weiter bis zur verpflegungsstelle und wendepunkt oberau bei km 9,5.



die nächsten minuten kommen wir in den genuß, frisch gestärkt und leicht bergab, den noch bergauflaufenden leichtfüssig entgegenzurollen. wen haben wir schon hinter uns gelassen? wer sieht schon erschöpft aus? wieder an der spielmannsau rechts auf den wanderweg durchs pechholz. der weg läuft schön im schatten bergab, jedoch wellig bis gottenried. das ist der technisch anspruchsvollste teil des laufes. steine und wurzelwerk erfordern einen sicheren tritt.
auf einem fahrweg bis dietersbach wieder unter offenem himmel bergauf. nach der letzten verpflegung auf höhe gruben verlieren wir nochmal an höhe um dann nach rechts den oybach zu überqueren und ihm dann auf breitem wanderweg talaufwärts zuerst recht sanft, dann immer steiler werdend zu folgen.

schliesslich erreichen wir den asphaltierten fahrweg von oberstdorf ins oytal und vollziehen eine 180 grad wende. die erste zeit rollen wir direkt oberhalb des eben belaufenen wanderweges richtung oberstdorf. wieder motiviert der blick auf die sich noch nach oben kämpfenden - das haben wir schon hinter uns.
eigentlich ist der lauf jetzt schon geschafft - aber wir sind noch nicht ganz am ziel.
der fahrweg schlängelt sich langwierig richtung oberstdorf um hinter dem kienberg in steilen serpentinen ins dorf abzufallen. wir treffen bei der oybelehalle wieder auf unser ausgangsniveau. ein kurzer verbindungsweg noch und wir überqueren die trettach auf der strasse. der kreis ist geschlossen. noch kurz im eiltempo durchs dorf und ins ziel am kurpark.
sehr angenehm der freie eintritt in die warmwasserblubberbäder der oberstdorf therme.


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2-seen-lauf tannheim 2007
[and][06-2007]



just als wir die startnummern abholen fängt es zum gewittern an. die abkühlung ist willkommen und bis zum start ist es noch eine gute stunde hin,
zum einlaufen ist es schon wieder trocken. also ideale bedingungen!
werner, michael und jens starten auf der 25 km strecke, wir vier 10 minuten später auf der 12,5 er.

zuerst eine kleine schleife durch tannheim, dann hinter der tennishalle vorbei auf den asphaltierten fahrweg richtung vilsalpsee. ab hier geht es bergauf - aber sehr moderat. bei km 2 verlassen wir die fahrstrasse und zweigen in einen schotterweg ab, kurz darauf erreichen wir einen steg über die vils und queren auf einem schmalen weg wieder zur fahrstrasse. weiter auf dieser immer noch sehr gemässigt bergauf zum vilsalpsee hinter.
dort war letztes jahr die verpflegungsstelle - aber diesmal ist hier gähnende leere! also erstmal weiter. rechts herum auf dem wanderweg. zum glück hat sich das feld schon ordentlich auseinander gezogen, denn das überholen erfordert hier etwas trittsicherheit. der weg ist recht schmal und läuft direkt am wasser entlang. am hintersten punkt dann die ersehnte verpflegungsstelle!
ab hier läuft man auf einem geschotterten fahrweg, leicht wellig, auf der anderen seeseite wieder zurück richtung tannheim. am gasthaus treffen wir wieder auf die fahrstrasse und rollen diese zügig bergab. unmittelbar vor der vilsbrücke rechts rein zur zweiten verpflegungsstelle und auf einem schotterweg zwei kleine rampen hoch (gut zu laufen). oben sieht man jetzt schon auf tannheim herab. jetzt geht es nur noch bergab. die 25km-runde läuft an tannheim vorbei, während wir links abbiegen und steil nach tannheim rein rennen. jetzt wieder auf teer, zehrt leider noch eine schleife durch den ort an den nerven. gas geben! noch um zwei ecken und der zielbogen steht vor einem.
zielverpflegung und leckere pasta gibt es für läufer kostenlos. lediglich die siegerehrung des gut organisierten laufes zieht sich schon arg in die länge. ansonsten einer der wachsenden läufe in der region.

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ausserfernchallenge 2006

[and][10-2006]

start direkt im zentrum von reutte. 9 Uhr 15 legen die 52km läufer los. gerade mal 49 teilnehmer! kurz anfeuern, dann ist noch zeit fürs dixi. kleiderbeutel abgeben und um 9 Uhr 30 geht es für uns auf die 26 km runde.
wir laufen recht gemütlich aus reutte raus. hinter mühl unterqueren wir die strasse und der lauf beginnt abrupt. zuerst eine asphaltrampe zum urisee rauf, dann auf forstweg weiter recht steil hoch.
kurz vor der ersten verpflegungsstelle bei km 5,3 geht es über einen wanderweg und über mehrere stufen zum teil felsig hinab in einen kleinen tobel. am grund überqueren wir einen bach und steigen gleich wieder auf der anderen seite steil hoch. oben angelangt steht wasser bereit. schön.
danach geht's auf breiten forstwegen erstmal gemächlich bergab. später wieder bergauf. was auch sonst. zum teil in weit angelegten serpentinen. aber im vergleich zu den ersten kilometern alles eher gemässigt. wir durchqueren ein hochtal dessen talboden nur noch aus schotter besteht. langsam macht sich ein durstgefühl bemerkbar. aber es ist ja nicht mehr weit bis zur nächsten verpflegungsstelle bei km 10.
nur apfelschnitze?!! kein wasser!! die helfer an der verpflegungsstelle entschuldigen sich schon bevor man das fiasko überhaupt mitbekommt. im ersten moment bin ich schon sauer. aber was soll's. die können das mitten im wald auch nicht herzaubern. apfel mag ich keinen, so lauf ich gleich durch und schau mich nach dem nächsten bach um.

wir laufen jetzt länger bergab, immer noch auf einer forststraße, dann steil und steiler bergab. der plansee rückt bereits ins blickfeld als es scharf rechts abgeht. ein kurzes knackiges stück bergauf und wir laufen oberhalb des plansees einen weg, der sich erstaunlich kurvig durch den wald schlängelt. frisches laub liegt auf dem boden und immer wieder öffnet sich der blick auf den herrlich in der sonne liegenden plansee. mit sicherheit das schönste stück weg. es geht immer wieder leicht bergauf und bergab, bis wir am hotel seespitz bei km 17 das seeniveau erreicht haben.
kurz vorher allerdings bei km 15 endlich wasser. wir sind tatsächlich an keinem wasserlauf mehr vorbei gekommen und so schütt ich erstmal jede menge ab.
ab dem hotel seespitz laufen wir kurz auf der strasse, bis zur brücke über den see. die langstreckler biegen links zum heiterwanger see ab, wir laufen rechts entlang des kleinen plansees.
nach dem kleinen plansee überqueren wir wieder die straße und sind bei verpflegungsstelle 3. wasser, iso, gel, riegel, bananen.

jetzt noch die stuibenfälle runter. sakra. sehr steile serpentinen. die ziehen ordentlich rein. aber gleich darauf wird es wieder einfacher. wieder mal auf einem forstweg bergauf. nach einer weile jedoch biegen wir recht unvermittelt links auf eine wiese ab. neben der strasse versuchen wir in direkter linie auf der bergwiese zwischen latschen und gestrüpp bergab zu laufen. auch das kostet nochmal kraft. ist zum glück auch nur ein kurzes stück und wir laufen gleich durch ein schotterwerk und auf der strasse richtung breitenwang.

das ziel ist in sicht! naja. die imposant über uns trohnende ruine liegt tatsächlich ein ganzes stück höher als unser ziel die ehrenberger klause.
vom kreisverkehr auf dem gehweg nach kreckelmoos. uff. das zieht sich. dann endlich die nächst kreuzung. auch hier wird schon weit vor meinem eintreffen die strasse abgesperrt. das setzt einen fast unter druck. nach nicht mal 100 meter verlasse ich die straße schon wieder und laufe auf einem pfad vom stadion zum campingplatz. dann komme ich auf eine kaum befahrene strasse. die klause rückt jetzt wirklich näher. weit kann es nicht mehr sein. gleich hinter der pension waldrast geht der weg links ab.
und ich mag es kaum glauben: verpflegung 4! bei km 25!
cola, wasser, obst. gestärkt kann ich die letzten 800 meter angehen.
aber die 800 meter haben es nochmal in sich. gleich nach der verpflegungsstelle stehich mitten in einer rampe im wald. da heisst es nochmal zähne zusammenbeissen. jetzt noch über den parkplatz. dann das ziel. direkt unter dem torbogen der klause.

aufgrund des recht kleinen starterfeldes von insgesamt 121 läufern auf beiden distanzen ist man doch weite teile des laufes für sich selbst unterwegs. die wege sind abwechslungsreich und das landschaftserlebnis in den bereits herbstlilch gefärbten wäldern enorm. die organisation ist abgesehen von dem lapsus an der verpflegungsstelle sehr gut. zielverpflegung, fotoservice gegen spende und ein stimmungsvoller zieleinlauf runden die veranstaltung ab.

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